Über mich

Elisabeth Schweighofer

Geboren und aufgewachsen bin ich in der Steiermark, dann ging’s zum Studium nach Wien…

  • Kunstgeschichte, BA
  • Theater-, Film- und Medienwissenschaften, BA
  • Werbung und Verkauf (WU)

… und jetzt lebe und arbeite ich im Burgenland.

Publikationen (unter dem Namen Elis Fischer)

  • „Die Kunstjägerin“, Gmeiner 2013
  • „Die Tarotmeisterin“, Gmeiner 2015
  • diverse Kunstkalender

Meine zweite Leidenschaft neben der Kunst ist das Kochen. Als Tochter eines Gastwirts und Destillateurmeisters bin ich mit Genüssen aller Art groß geworden. Aber eines der wichtigsten Themen in unserer Familie war immer gesunde Ernährung.

Mein Vater lernte in der Ausbildung zum Destillateurmeister die Wirksamkeit aller Kräuter, die er für seine Destillate verwendete, kennen. Ich kann mich erinnern, dass er immer ein Vorreiter war, wenn es darum ging, Neues über Lebens- und Genussmittel zu entdecken und zu nutzen. In unserer Destillerie legte er in den Siebzigerjahren einen Heil- und Kräutergarten an, der öffentlich zugänglich war. Er sammelte alte Kräuterbücher, um die Wirkung der Heilpflanzen eingehend zu studieren und er gründete ein „Destillier- und Drogenmuseum“. Wobei die Drogen im Sinne der angelsächsischen Bedeutung drugs als Arzneimittel zu verstehen waren. In unserem Museum stellte er seine gesammelten Bücher, alte Destilliergeräte und Geschichtliches von Galen bis Paracelsus aus.

DD

Wir besaßen wahrscheinlich die erste homöopathische Hausapotheke Österreichs, die er selbst aus England mitgebracht hatte. Und als das erste Körndlbrot auf den Markt kam, mussten wir Kinder unsere geliebten Semmeln dafür eintauschen. Vieles was wir damals noch nicht guthießen, weil wir es nicht verstanden, ist uns heute in Fleisch und Blut und vor allem in die Ernährung übergegangen.

Ich verdanke meinem Vater sehr viel, vor allem meinen Wissensdurst und die Überzeugung, dass ich selbst für meine Gesundheit verantwortlich bin und dass gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen ist.

Diese Überzeugung – eigenverantwortlich zu sein – lebe ich auch in meiner Familie. Ich habe bei uns einen Kräutergarten angelegt und mein 15jähriger Sohn musste bis heute noch niemals ein Antibiotikum nehmen. So werden u.a. Husten und Schnupfen mit Salbei und Thymian behandelt, oder Ohrenentzündungen und Fieber mit Zwiebel und Ingwer.

Da ich sehr gerne koche, begann ich 2013 einen Foodblog über einfache, schnelle und vor allem gesunde Gerichte zu schreiben. Ich las mich genauer in die Wirkmechanismen der unterschiedlichsten Nahrungsmittel ein und begriff, dass Kalorie nicht gleich Kalorie ist und dass der Genuss von Kohlehydraten ungleich schädlicher ist, als der Genuss von Eiweißen und Fetten. Ich begann Kohlehydrate zu reduzieren und plötzlich verschwand mein Heißhunger auf Süßes. Ich wurde plötzlich wieder „Herrin“ über meine Gelüste. So entdeckte ich, dass ich meinen Blutzuckerspiegel kontrollieren konnte und meine Laune besserte sich schlagartig. Ich war überrascht, dass ich nicht nur meinen Körper mit richtiger Ernährung zum Bessern ändern konnte, sondern auch meinen Geist.

Als im Familien- und Bekanntenkreis einige Demenz- und Alzheimerfälle auftraten, begann ich mich auch damit näher zu beschäftigen – obwohl die Krankheit als unheilbar gilt. Doch je mehr ich darüber las, umso sicherer wurde ich mir, dass man auch hier vorbeugen und im Anfangsstadium Besserung bewirken kann. So ist die Wissenschaft überzeugt, dass die richtige Ernährung das Demenzrisiko um bis zu 40% senkt.

Ich habe sogar meine eigene Kontrollgruppe, wenn ich das so bezeichnen darf. Meine Mutter, die jahrzehntelang den Anweisungen meines Vaters folgte und sich eigentlich immer gesund ernährt hat, begann in den letzten Jahren vermehrt, Nüsse zu essen und nur noch mit Kokosöl zu kochen. Sie ist mit 81 so was von mental topfit, dass mein Sohn und ich ihr beim gemeinsamen Kartenspielen nur mit Schummeln beikommen. Kartenspielen ist natürlich auch demenzvorbeugend und wir pflegen dieses Ritual mindestens einmal die Woche. Zum Spiel kommen der Spaß und die Freude, das Gefühl der Zusammengehörigkeit, das Reden über aktuelle Themen – eigentlich alles, was das Gehirn jung hält.

In diesem Sinne, nutzen Sie die Apotheke der Natur und geben Sie der richtigen Ernährung den Wert in ihrem Leben, den sie hat. Und neben der Ernährung überdenken Sie die Prioritäten in ihrem Leben. Das ganze Geld hilft nichts, wenn man nicht mehr weiß, wo man es versteckt hat.

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